Gedanken Landschaften   2004 - 2010 Einen Augenblick der Stille, der sich als Vision für einen Zwischenraum zu erkennen gab, steuert mit Vehemenz ins Erwachen. Dort lagern zahllose Bilder, die vor dem Erwachen  zwei Fragen signalisieren - Umkehr  oder Weitergehen. Hast du dich fürs umkehren entschieden werden andere Routen vorgeschlagen  aber den Zwischenraum kannst du nicht umgehen. Du möchtest umkehren, andere Wege suchen, Bilder deiner Visionen ordnen, den Zwischenraum der Stille neu betreten oder dem Gefallen nachgeben, herauskommen. Der Mut des einsamen Gedankens  lässt hoffen man bereitet die Ankunft an einer Küste der Geborgenheit  vor. Sprachenland - Köpfeland - Wochenland  2000 - 2004 Im Jahr 2000, irgendwann im Frühling, vielleicht im März oder April, jedenfalls an einem schönen Tag, saß ich am Nachmittag, so gegen  halb 3 Uhr,  wie so oft, in meiner Kanzlei am Computer. Das Radio, eingestellt auf den Regionalsender des ORF Salzburg,  spielte Musik. Irgendwie dazwischen hörte die Musik auf und eine vertraute Stimme sprach aus dem Radio. Es war die Stimme von der von mir sehr geschätzten weit um bekannte Mundartdichterin. Ihre unverwechselbare Sprache und das in meiner Kanzlei nahe zur selben Zeit stattgefundene Gespräch zwischen einen  Araber und  einem Dolmetscher führten mich in ein Sprachenland. Es kam noch das Köpfeland , als eine bezaubernde Eränzung dazu. Das Wochenland, unterteilt in seinen sieben Bezirken,  ist scheinbar eine Wiederholung der Zeit.  Fließend und doch abgegrenzt ist eine Durchwanderung möglich.  Jeder Bezirk hat seine Besonderheit. Grenznah  den Blick auf Überschreitung eröffnet Perspektiven. Gewonnene Erkenntnisse können in einem anderen Bezirk neu geformt werden. Aber nicht nur wir Menschen betreten, leben und verlassen zur bestimmten Zeit das Wochenland. So wird ein gefühlvolles Leben nur gemeinsam mit dem Köpfeland und dem Sprachenland möglich sein. Geröll-Bilder  2004  - 2006 Nach bedächtigen Durchwanderungen in den Bildern, wird aus der Farbenwelt die Freigabe versteckter Formen herauszulocken sein. Sie versorgen mit Schwingungen den Aufgewachten. Gedanken formen und verbreiten sich, wie Steine im Geröll. Sie fordern auf, gewaltfrei  das Streben nach Einigung fortzusetzen und erlauben die Zugehörigkeit zu Gemeinschaften. Farben bedrängen die Lebendigkeit und fordern die Sinne. Steine gebären Glück und Reichtum. Steine verursachen aber auch Zerstörungen,  die unermessliches Leid und Elend  erzeugen. Inmitten dieser Welt voller Steine führen meist unbeachtete oder auch vernachlässigte Spuren in ein besonderes  Reich von Schönheit. Kraftbäume  2005  - 2006 Nicht immer stimmte dich deine Größe glücklich. Sie zu erreichen war die Besonderheit einer dir gestellten Aufgabe. Deine Narben und Geschwüre geben Zeugnis von deiner sehr grausamen, unnachgiebigen Umgebung. Wenige  Blätter, auf  scheinbar verdörrten Ästen, kamen dir stets zu Hilfe. Deine Wurzeln, prall gefüllt mit Lebenssäften, vollbrachten  überbäumisches. Sie pumpten ohne Unterlass, bis ihre letzten Tropfen deine Spitzen erreichten, so dass du großer Baum, kräftig genug, deiner rauen Umgebung gebührenden Stand zu bieten vermochtest. Liebe Besucher meiner  Website sollten sie Interesse an meine Bücher haben. dann können sie mir gerne ein E-Mail senden.